Seit Ende Oktober bin ich nun auf Firmreisen, von einer Pfarrei in die Andere. In manchen Pfarreien bin ich mehrere Tage, wir fahren auch auf die Doerfer zur Firmung, wenn es mindestens 10 Firmlinge sind. So kam ich auch zu meiner bisher „hoechsten“ Firmung, naemlich auf 4400m ueber dem Meeresspiegel. Es waren gerade einmal 14 Firmlinge in Negromayo, aber die Kapelle war so klein, dass wir die Feier davor auf dem Platz im Freien gemacht haben. Der Himmel war uns gut gesinnt, die heftigen Regenfaelle kamen erst 1 Stunde nach der Feier. Besonders beeindruckt haben mich in dieser Kapelle die Heiligenfiguren, denen die Glaeubigen eine Wollmuetze und Wollschal verpasst haben, was in dieser Hoehe halt einfach wichtig ist. Ausserdem bekam ich einen Chuyo, eine Wollmutze mit Ohrenklappen in violett, was die uebliche Bischosmuetze ganz wunderbar inkulturiert. Tja, so war ich 2 Monate lang am Firmen und zwischendurch nur einmal fuer ein paar Tage zu Hause in Caraveli, ein richtiges Nomadenleben.
viernes, 13 de diciembre de 2019
Seit Ende Oktober bin ich nun auf Firmreisen, von einer Pfarrei in die Andere. In manchen Pfarreien bin ich mehrere Tage, wir fahren auch auf die Doerfer zur Firmung, wenn es mindestens 10 Firmlinge sind. So kam ich auch zu meiner bisher „hoechsten“ Firmung, naemlich auf 4400m ueber dem Meeresspiegel. Es waren gerade einmal 14 Firmlinge in Negromayo, aber die Kapelle war so klein, dass wir die Feier davor auf dem Platz im Freien gemacht haben. Der Himmel war uns gut gesinnt, die heftigen Regenfaelle kamen erst 1 Stunde nach der Feier. Besonders beeindruckt haben mich in dieser Kapelle die Heiligenfiguren, denen die Glaeubigen eine Wollmuetze und Wollschal verpasst haben, was in dieser Hoehe halt einfach wichtig ist. Ausserdem bekam ich einen Chuyo, eine Wollmutze mit Ohrenklappen in violett, was die uebliche Bischosmuetze ganz wunderbar inkulturiert. Tja, so war ich 2 Monate lang am Firmen und zwischendurch nur einmal fuer ein paar Tage zu Hause in Caraveli, ein richtiges Nomadenleben.
martes, 30 de mayo de 2017
Abenteuer Putumayo Rundbrief 28 Mai 2017
Alles am Fluss Rundbrief 27 Maerz 2017
viernes, 23 de diciembre de 2016
Rundbrief 26 Weihnachten 2016
martes, 23 de junio de 2015
Rundbrief 23 (Juni 2015)
In der Pfarrei geht es mir nach wie vor gut. Ich habe ja
seit August letzten Jahres einen Kaplan, der allerdings ein wenig aelter ist als ich. Morgends ist er als Religionslehrer
taetig: Padre Segundo Fernández, er war schon einmal vor 10 Jahren Kaplan bei
mir in der Esperanza. Auf dem Bild bin ich mit anderen Pfarrern bei seinem
Geburtstagsmittagessen (er ist der 5te v.l.).Im August kam auch Claudia Mueller als Voluntaria in die Pfarrei, sie ist vor allem in der Schule bei den Schwestern taetig und macht das sehr gut.
In der Pfarrei
konnte nun auch der neue Pfarrsaal in Betrieb genommen werden, auch dank
einiger Einzelspenden. Bis letztes Jahr mussten groessere Versammlungen noch im
Freien abgehalten werden, was nachts ziemlich ungemuetlich war. Die Waende sind
zwar noch nicht verputzt und gestrichen, aber es tuts. Auf dem Bild sieht man
den Saal mit Firmlingen und noch ohne Fenster, die hat er inzwischen.Anfang dieses Jahres wurde ich heiss gehandelt als Bischofskandidat hier in Peru. Seit Papst Franziskus passe ich wahrscheinlich eher fuer dieses Amt, aber ich fuehle mich als Pfarrer einfach besser, weil naeher bei den Leuten. Ich habe jedenfalls deutlich meinen Unwillen zum Ausdruck gebracht und es scheint, dass dieser Kelch an mir vorueberging.
Pfr. Reinhold Nann
lunes, 29 de septiembre de 2014
Pilger zum Hundertsten
sábado, 8 de diciembre de 2012
Rundbrief 20; Advent 2012
Liebe Freunde!
Nun sind 3 Monate seit meinem Unfall mit Beinbruch vergangen. Es war eine fruchtbare Zeit, ein Innehalten zum Lesen, Beten und Nachdenken. Ich habe viel Besuch empfangen, sowohl im ersten Monat in Trujillo, als auch danach in Santiago. Endlich hatte ich Zeit fuer Gespaeche. Allerdings ist es mir gegen Ende doch auch langweilig geworden, ich bin froh, wenn ich bald wieder normal gehen kann. Ich kann mein Bein inzwischen mit ca 50 % belasten un uebe gerade, mit nur einer Kruecke zu gehen.
In der Pfarrei satnden Firmungen und Erstkommunionen an. 75 Jugendliche haben sich firmen lassen. Dazu kamen noch 25 Erwachsene aus der Familienkatechese. Dieses Jahr hat die Erstkommunionvorbereitung als Familienkatechese erstaunliche Fruechte gebracht: 12 Elternpaare haben sich zivil und kirchlich getraut und wurden auch gleich noch gefirmt. (Normalerweise habe ich nur ca. 4-5 Trauungen im Jahr). Erstkummunionen gab es an 4 Tagen und 3 Orten mit insgesamt 110 Kindern.
Das Jahr des Glaubens haben wir mit einer Aktion zur Verbreitung des Glaubensbekenntnisses begonnen: An alle Haushalte wurde ein Blatt mit dem Glaubensbekenntnis und erklaerung verbreitet (ca 2000 Exemplare). Ausserdem wurden an die Grundschulen Blaetter mit dem Glaubensbekenntnis und Bildern zum Ausmalen verteilt. Den Familien wurde angeboten, eine Kerze mit dem Symbol des Glaubensbekenntisses zu erwerben, und diese Kerze beim Familiengebet zu entzuenden. So wird das „Licht des Glaubens“ in den Familien symbolisch sichtbar.
Mitte November war Baubeginn auf dem Gelaende der Landwirtschaftsschule. Bauleiter und Betreiber der Schule wird nicht die Pfarrei sondern das Erzbischoefliche Ordinariat von Trujillo sein. So sind wir verblieben, und mir ist das ganz recht, ich habe so auch genug zu tun.
Einige Proyekte, die ich mit Eurer Hilfe durchfuehren konnte und kann: Anfang des Jahres waren einige zusaetliche Arbeiten fuer die Fertigstellung des Schwesternhauses faellig: ca. 4000E. Einer staatlichen Dorfschule (Mungural)die schrecklich vernachlaessigt war, habe ich mit neuen Fenstern geholfen (200E). Im Pfarrhaus von Cachicadan habe ich die komplette Wasserinstallation erneuert (700E). Im September konnte ich das Dach fuer eine neue Kapelle stiften, die die Dorfbewohner in Eigenleistung gebaut haben (1000E). Hin und wieder gab es Einzelfallhilfen, vor allem bei Krankheit. Jetzt in der Adventszeit werden wir wieder kleine Geschenke fuer Kinder auf den Doerfern machen, ca. 1000 habe ich schon.
Die Ordensschwestern werden nach 3 Jahren leider Santiago im Januar wieder verlassen, und bis jetzt ist kein Ersatz in Sicht. Es waren 3 Schwestern da, eine an der Pfarrschule, eine an der Staatlichen Schule und eine in der Gemeinde. Leider braucht sie der Orden an anderer Stelle. Sie werden eine grosse Luecke hinterlassen.
Eine grosse Veraenderung wird sich fuer mich im Januar ergeben: Ich werde die Pfarrei wechseln und wahrscheinlich wieder eine Pfarrei am Stadtrand von Trujiillo uebernehmen, der genaue Ort steht noch nicht fest. Ich habe letzte Woche ein gespraech mit dem Erzbischof gehabt, und selbst darum gebeten. Ich bin jetzt 5 Jahre in Santiago de Chuco gewesen und waere eigentlich gerne noch laenger geblieben. Die Arbeit hat mir Spass gemacht, die Natur hier ist grossartig und ich konnte vieles in diesen Jahren verwirklichen. Es wird den Leuten sehr schwerfallen, sich zu verabschieden. Der Grund ist hauptsaechlich, dass ich in der Schoenstattbewegung in Trujillo dringend gebraucht werde. Seit 2 Jahren ist die Bewegung dort praktisch ohne geistlichen Begleiter, ich habe versucht zu machen was ich kann, aber Santiago de Chuco ist einfach zu weit weg. Vor allem jetzt nach meinem Unfall habe ich das staerker gespuert und habe lange darueber nachgedacht. Der Bischof war auch sofort bereit, und so gehe ich nun mit einem etwas gemischten Gefuehl. Ich bin gerade dabei, es den ersten Leuten in der Gemeinde zu erzaehlen. Bisher ist noch nicht klar, wer dann mein Nachfolger wird.
Im Februar 2013 werde ich wieder fuer gut 3 Wochen in meiner Heimat in Achkarren sein, vom 5. Bis 28. Februar.
Nun hat die Adventszeit wieder begonnen, die immer wieder neue Ankunft des Herrn. Auf meinen Kruecken erlebe ich das so: Nicht ich komme zu den Menschen, es ist Gott der in den Menschen zu mir kommt. Gerade in meiner Armseligkeit darf ich ihn empfangen, je weniger ich zu geben habe, desto mehr wird ER zur Gabe fuer mich.
In diesem Sinne wuensche ich allen eine gesegnete Advents-und Weihnachtszeit
Euer (Ihr) Reinhold Nann
Reinhold Nann, Grau 1246, Santiago de Chuco (La Libertad), Perú. r.nann@web.de www.reinholdnann.blogspot.com und in spanisch: www.parroquiasantiagodechuco.blogspot.com KtoNr 7105487 bei der Liga-Bank (BLZ 75090300).
viernes, 14 de septiembre de 2012
Rundbrief Nr 19
sábado, 17 de diciembre de 2011
18. Rundbrief
Reinhold Nann 18. Rundbrief aus Peru (12/11)
Liebe Freunde,
kurz vor Weihnachten sollen euch wieder einige Zeilen erreichen.
In der Pfarrei geht es vorwärts mit dem Pastoralplan der Diözese. In ca. 20 der 65 Dörfer gibt es bereits ein Pastoralcomité (equipo de coordinación zonal), ebenso in den 4 Stadtteilen von Santiago. Diese organisieren alle 2 Monate einen event (Gebet, Versammlung und Kaffee o.ä.), der der Stärkung des Zusammenhaltes dient. Vor dem event werden alle schriftlich eingeladen. So langsam gelingte es uns tatsächlich Gemeinde in den Stadtteilen und auf den Dörfern aufzubauen. Zu den monatlichen Fortbildungen der comités kommen jetzt ca. 40 Leute, das wächst. Den ganzen Prozeß leitet eine zentrale Gruppe, zu der außer mir auch 2 Ordensschwestern und 3 Laien gehören. (Bild: Fortbildung der Comités)
Jetzt kurz vor Weihnachten konnten dank dem Besuch von Laienmissionaren aus Pfarreien aus Trujillo (Lateinamerika befindet sich seit der Konferenz von Aparecida in einer Art permanenter Mission) in 13 Dörfern sogenannte chocolatadas stattfinden, das ist eine Art Krippenfeier, bei der die Kinder heiße Schokolade und ein Geschenkchen bekommen. Einige ältere Menschen die verarmt sind, bekommen von der Pfarrei wieder einen Geschenkkorb.
Ich bin für zwei Nachbarpfarreien mitzuständig, die von zwei sehr jungen Priestern betreut werden, die mit mir eine Art Team bilden. Der eine, P. Jim hatte seit einiger Zeit gesundheitliche Probleme, magerte ziemlich ab und hat im Oktober endlich eine gründliche Untersuchung in Trujillo gemacht: Diagnose: Tuberkulose. Er kam sofort ins Krankenhaus, ist inzwischen zu Hause bei seinen Eltern. Die Behandlung schlägt gut an, wird aber ca. 6 Monate dauern. Im August beendete auch der Seminarist aus Santiago sein Pastoralpraktikum, so daß es personell im Moment wieder etwas eng aussieht, ich hoffe, zum Jahreswechsel wieder einen Priester oder Seminaristen zu bekommen. Für Cachicadan kam Anfang Dezember endlich das Auto an (von Adveniat zu 2/3 finanziert), dank den Zollformalitäten und anderem Behördenkram ging es mal wieder ewig. Padre Wilmer, der Angasmarca betreut und im Moment auch den Sonntagsgottesdienst in Cachicadan hält, benutzt es bereits dankbar.
Im August verabschiedete sich der Voluntario Maxim Nopper. Sein Nachfolger ist Samuel Nann, der Sohn meines Bruders Andreas. Er wird auch ein ganzes Jahr hier sein. Sein Spanisch wird immer besser, er hat sich bereits zu einem ausgezeichneten Geländefahrer entwickelt (ich genieße es einen Chofer zu haben) und gibt auch Englich und Sport an der Pfarrgrundschule.
Das Schwesternhaus ist fast fertig, ich hoffe sie können Anfang Januar dort einziehen und im März dann die im ersten Stock befindliche Gesundheitsstation einweihen. Es wurde mit dem Verkauf eines Grundstücks der Pfarrei und mit Spendengeldern finanziert. (Bild: Schwesternhaus)
Mitte September bis Mitte Oktober haben Juanita Esquivel, eine junge Lehrerin und Katechetin und Wilmer Diaz, ehemaliger Leiter der Partnerschaftsgruppe, die Partnerpfarreien „Sankt Urban“ und „Sankt Konrad und Elisabeth“ in Freiburg besucht. Es war wohl eine sehr gute Begegnung, die beiden haben voller Begeisterung hier erzählt und Bilder gezeigt.
Die Pfarrschule steckt in einer finanziellen Krise. Trotz einigen Stipendien fuer ärmere Schüler und für Geschwister ist es nicht gelungen, die notwendige Schülerzahl zu erreichen, um die Lehrergehälter zu bezahlen. Das ist nun bereits im dritten Jahr so. Wir hatten in diesem Jahr im Kindergarten 10 Schüler und in 3 Grundschulklassen insgesamt 22. Auch die Möglichkeit vom Staat einige Lehrer bezahlt zu bekommen, hat sich nicht ergeben. Aufgrund der bisher eingegangenen Anmeldungen werden wir nächstes Jahr wahrscheinlich nur den Kindergarten weiterlaufen lassen.
Auch mit dem Projekt der Landwirtschaftschule, von deren Idee ich sehr begeistert war, bin ich inzwischen unschlüssig geworden. Das Problem sehe ich vor allem in der Wasserversorgung. Wir werden wohl nicht genug Reserven haben, um in der Trockenzeit mit künstlicher Bewässerung arbeiten zu können. Damit wird auch die Finanzierung des Internatsbetriebes unsicher. Die Erzdiözese Trujillo ist zwar weiterhin an dem Bau interessiert, ich würde aber wohl als Pfarrer nicht die Leitung übernehmen.
Vom 28.11. bis 1.12. hat Erzbischof Robert Zollitsch mit einer 15 köpfigen Delegation Trujillo und Santiago de Chuco besucht. Die Delegation bestand aus Mitarbeitern der Deutschen Bischofskonferenz und aus der Erzdiözese Freiburg. Sowohl die 8 Partnergemeinden als auch die Leitung der Erzdiözese Trujillo haben den Empfang am Flugplatz, einen Gottesdienst in der Kathedrale und anschließenden Empfang im Foyer des Ordinariats gestaltet. Am nächsten Tag ging es dann hinauf in die Anden nach Santiago de Chuco. Die Delegation hat die Höhe ganz gut verkraftet, besser als der in Trujillo ausgeliehene Bus (Mercedes Sprinter), der seinem Namen überhaupt keine Ehre machte und deutlich schwächelte. Es war eine gute Begegnung, beim Patronatsfest in einem der Dörfer (Pueblo Nuevo) hatten einige Redner Tränen in den Augen, als sie sich bei der Delegation bedankten. Auf der Homepage der Erzdiözese Freiburg http://www.erzbistum-freiburg.de/html/audios_und_videos347.html und einem blog der Bischofskonferenz gibt es dazu die Ansprachen und viele schöne Bilder. (Bild: Adveniatchef Bernd Klaschka, Erzbischof Zollitsch, Erzbischof Miguel Cabrejos –Trujillo, Wolfgang Sauer. Beim Anprobieren des geschenkten Ponchos)
In der Schönstattbewegung von Trujillo haben sich die Wogen wieder geglättet. Der im Mai vom Bischof eingestzte Diözesanleiter, ein Priester, der vorher Schönstatt nicht kannte, hat ganz wesentlich dazu beigetragen. Er feiert jeden Sonntag den Gottesdienst am Heiligtum und versucht wirklich, der Familie zu helfen soweit ihm das möglich ist. Bei mir blieb ein etwas fader Nachgeschmack zurück, was die Transparenz und das Vertrauen des Bischofs mir gegenüber betrifft. Im Dezember und Januar letzten Jahres wurde die Bewegung ja bischölich visitiert, aber es gab keinerlei Visitationsbericht danach.
Die politische Situation im Land ist besser als befürchtet. Präsident Ollanta Humala hat Ende Juli sein Amt angetreten und zur Verärgerung seiner Wähler aus dem extrem linken Spektrum keine wesentlichen Veränderungen in der Wirtschaftspolitik durchgeführt. Seine Absicht ist wohl, die Wirtschaft weiterhin auf Wachstumskurs zu lassen aber speziell die boomenden Goldminen höher zu besteuern (was bereits geschehen ist, allerdings nur moderat) um damit mehr Sozialprogramme zu finanzieren. Allerdings machen ihm die bisher von ihm unterstützten Minengegner nun Probleme: an mindestens 3 Orten bestehen offene Konflikte. In Cajamarca, wo auf Vermittlung der Regierung die Mine auf die Durchführung des Projektes Conga verzichtete, haben die Demonstranten trotzdem weiterin die Straßen blockiert. Daraufhin hat die Regierung für diese Region den Ausnahmezustand ausgerufen. Gottseidank kam es bisher nicht zu Toten und Verletzten. Die Situation ist schwierig: Auf der einen Seite sind es die Minen, die 60% der Einnahmen der öffentlichen Hand ausmachen. Ohne sie wäre Peru sofort bankrott. Auf der anderen Seite bekommen die Bauern der umliegenden Ortschaften sehr wenig von diesem Geldsegen direkt mit und sie fürchten zu recht um die Qualität und Quantität ihres Wassers . Hier gibt es noch auf Jahre viel Konfliktpotenzial. Speziell einige linke Splittergruppen wie die Nueva Izquierda schütten da gerne Öl ins Feuer. In Santiago de Chuco läßt sich der Bürgermeister auch immer mal wieder zu Polemiken hinreißen. Die Wasserbelastung, die an einigen Stellen im Einflußgebiet der Barrick im letzten Jahr die Grenzwerte überschritten hatte, hat sich allerdings dieses Jahr wieder verbessert, wohl auch Dank der Proteste von Umweltgruppen. (Bild: Dorfversammlung vor der Schule in El Zuro)
Am 31.Mai 2012 feiere ich mein 25 jähriges Priesterweihejubiläum. Ich werde den Tag noch hier in der Pfarrei verbringen und dann Anfang Juni nach Deutschland fliegen. Vom 8.-20.6. bin ich dann mit meinem Weihekurs in Israel. Alle 5 Jahre haben die Weihekurse eine Fortbildung mit Urlaub zusammen. Am Samstag dem 23.6. werde ich eine Messe in der Pfarrkirche in Achkarren halten mit anschliessender Begegnung auf dem Kirchplatz fuer alle. Am 25.6. am Abend halte ich eine Messe im Heiligtum der Berufung in Freiburg-Merzhausen zusammen mit Pfr. Adalbert Roth, der dann sein 50 jähriges Weihejubiläum feiert.
Ich bin Gott dankbar für alles wie er mich geführt hat in diesen Jahren. Gleichzeitig will ich auch Euch allen danken für alle Unterstützung im Gebet und in der Freundschaft, ebenso allen die in irgendeiner Form meine Arbeit mit einer Spende unterstützt haben.
So wünsche ich allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr
Santiago de Chuco 16.12.2011
Euer /Ihr Pfr. Reinhold Nann
Reinhold Nann, Grau 1246, Santiago de Chuco, (La Libertad), Perú. r.nann@web.de, www.reinholdnann.blogspot.com, www.parroquiasantiagodechuco.blogspot.com Tel: 0051-44-799485; Handy: 0051-949950436. Kto bei der Liga-Bank: 7105487 BLZ 75090300.








